Ennepe-Ruhr-Wupper

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Politiker*innen

Herzlich willkommen bei der Regionalgruppe Ennepe, Ruhr & Wupper

Wir sind eine Gruppe von Menschen aus der Region der Flüsse Ennepe, Ruhr und Wupper. Wir möchten das aktuelle System unserer Wirtschaft, in dem es um immer mehr Wachstum und immer mehr Geld geht, weiterentwickeln.

Wir möchten, dass das Gemeinwohl in der Wirtschaft wichtiger wird. Gemeinwohl bedeutet Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gerechtigkeit für alle Menschen auf der Welt – auch für unsere Kinder und Enkel.

Wenn Du Dir das auch wünscht oder ein Teil unserer Gruppe werden möchtest, melde Dich gern bei uns. Du kannst uns eine E-Mail schreiben an erw@ecogood.org.

 

Was bedeutet Gemeinwohl-Ökonomie genau?

Die Gemeinwohl-Ökonomie wurde 2010 von Christian Felber unter Mitwirkung von ATTAC als Reaktion auf die verheerende Finanzkrise in 2008, die die Mängel und Grenzen unseres Wirtschaftssystems klar aufgezeigt hatte, initiiert. Kernstück dieser Idee ist die sogenannte Gemeinwohl-Bilanz. Anstatt sich vorwiegend am Gewinn zu orientieren und diesen zu maximieren, sollte die Mehrung an Gemeinwohl, also dem Wohl aller Menschen und unserer Mitwelt, angestrebt werden. Die Vision ist, dass Unternehmen zukünftig ihre Beiträge zum Gemeinwohl auf Basis einer sogenannten Gemeinwohl-Matrix anhand klar definierter Kriterien bewerten lassen und offenlegen. Und dabei wirtschaftliche Vorteile genießen und gleichzeitig der Gesellschaft einen Mehrwert bieten.

Die grundlegenden Basiswerte, umgelegt auf die einzelnen Berührungsgruppen, sind:

 

Menschenwürde.PNG

Menschenwürde

Soziale_Gereichtigkeit.PNG

Solidarität & soziale Gerechtigkeit

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Ökologische Nachhaltigkeit

Demokratische_Mitbestimmung.PNG

Transparenz und Mitentscheidung

 
Die fünf wesentlichen Berührungsgruppen sind Lieferant*innen (A), Eigentümer*innen & Finanzpartner*innen (B), Mitarbeitende (C), Kund*innen und Mitunternehmen (D) und schließlich das gesellschaftliche Umfeld (E).
 

Die Gemeinwohl-Ökonomie: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft!

Es gibt endlich eine Alternative zwischen Kapitalismus und Sozialismus. In der Gemeinwohl-Ökonomie stehen nicht Gewinnstreben und Konkurrenz an erster Stelle, sondern Gemeinwohl-Streben und Kooperation – dieselben humanen Basiswerte, die unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen lassen. Gewinn ist nicht mehr als ein Mittel und kein bloßer Zweck der unternehmerischen Tätigkeit mehr. Die Gemeinwohl-Bilanz wird zur Hauptbilanz: Je sozial verantwortlicher, ökologisch nachhaltiger, demokratischer und solidarischer sich Unternehmen verhalten, desto mehr Vorteile – von niedrigeren Steuern, Zöllen und Zinsen bis zum Vorrang beim öffentlichem Einkauf – erhalten sie. Die Systemdynamik belohnt die verantwortungsbewussten Verhaltensweisen: Ehrlichkeit, Empathie, Kooperation, Großzügigkeit und Solidarität.

 

Interessante Links zum Weitersehen- und hören:

- Video - Youtube.de - Gemeinwohl-Ökonomie - "die" Alternative!
- Video - Youtube.de - Gemeinwohl-Ökonomie - Wirtschaft neu denken!
- Video - Youtube.de - Christian Felber an der Alanus Hochschule
- Audio - Youtube.de - Christian Felber im Palais Gespräch mit Precht
- Audio - Lora924 - Bayern Radio zur Gemeinwohl-Ökonomie
- Audio - WDR 5 Christian Felber im philosophischen Radio -

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