Ennepe-Ruhr-Wupper

GWÖ-Infotisch bei regionaler Dialogkonferenz in Bonn

Bonn, 19.02.2020
     
20-0219-GWÖ-BN-BPe-Tisch-P1140349.JPGFoto vlnr: Rolf Weber, Martina Dietrich, Anne Berg, Beate Petersen und Agnes Deseniß (GWÖ-Aktive) (Foto: Beate Petersen).

 

Von Oktober 2019 bis Februar 2020 veranstaltete die Bundesregierung bundesweit fünf Dialogkonferenzen. Zur Eröffnung der Dialogreihe hat eine erste Auftaktkonferenz am 29. Oktober 2019 in Berlin und - nach weiteren in Stuttgart, Norderstedt und Erfurt - die abschließende Dialogkonferenz am 19. Februar 2020 in Bonn stattgefunden. Von 12 bis 18:30 Uhr hatte die Bundesregierung zur regionalen Dialogkonferenz nach Bonn ins Gustav-Stresemann-Institut (GSI) geladen. Beim dortigen Markt der Möglichkeiten waren auch die Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppen Ennepe, Ruhr & Wupper sowie Köln-Bonn mit einem gemeinsamen GWÖ-Infotisch vertreten (s. Foto).

Spannende Gespräche ergaben sich z.B. mit einer Vorständin der GLS-Bank, mit einem Fachjournalisten der Deutschen Welle, einer Expertin aus der Kohlekommission des Rheinischen Braunkohlereviers sowie einem Experten vom Bonner Klimabeirat sowie mit Kolleg*innen aus dem Bundes- und Landes-Finanzministerium und vielen mehr...

Eindeutig waren im Workshop Nachhaltige Finanzen die Impulse der GLS-Bank und Bonner Kämmerei sowie die anschließende Diskussion. Nachfolgende Fragen beantworteten die Teilnehmenden mit klarem Stimmungsbild:

  • Darf Rendite für nachhaltige Produkte ggf. auch geringer ausfallen?
  • Umfasst Nachhaltigkeit Natur/Umwelt und Soziales gleichermaßen?
  • Würde ein Siegel bei Anlageentscheidungen helfen?

Bejaht wurden alle drei - mit Zusatz: aber bitte eindeutig und nachvollziehbar!

Impulse erfolgten z.B. durch die Eröffnungsreden der NRW-Umweltministerin Heinen-Esser und des Bonner Oberbürgermeisters Ashok-Alexander Sridharan sowie durch zwei Podiumsdiskussionsrunden und SDG-Dialogrunden bzw. Workshops. Fragen von Karten der Teilnehmenden wurden dort thematisiert und beantwortet bzw. diskutiert. Lediglich zwei Fragen zur BürgerEnergie fielen dem Zeitplan der Moderatorin zum Opfer. Dankenswerterweise wurde deren Weitergabe ans NRW-Wirtschaft-Ministerium (MWIDE) und Beantwortung - auf Nachfrage von Beate Petersen am Ende der Konferenz - aber von befugter Stelle fest zugesagt.

Hintergrund: zu den SDG's - Sustainable Development Goals

Das sind weltweite Nachhaltigkeits-Ziele, auf die sich die Weltgemeinschaft (UN) Ende 2015 in New York verständigt hat.

Um die SDG's in Deutschland und weltweit umzusetzen, muss nachhaltige Entwicklung als Gemeinschaftsaufgabe von Staat (Politik, Verwaltung,...), Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft verstanden und gelebt werden.

Die Bundesregierung wird diese Ziele erneut auf den neuesten Stand bringen.

An der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 werden sich Vertreter*innen aus der gesamten Gesellschaft beteiligen. Die Strategie orientiert sich seit 2016 an den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Vertiefende Hintergrund-Informationen:

(Autorin: Beate Petersen)