Nordrhein-Westfalen

Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis

blog-02-kisstheinuit.jpgReger Austausch bei "kiss the inuit"

Am Abend des 09. Januar 2019 lud Katharina Partyka (Unternehmerin und Geschäftsführerin von kiss the inuit) zu einem GWÖ-Abend in Ihr Ladenlokal am Standort Köln. Wo normalerweise Organic Fashion & Streetwear angeboten werden, trafen sich ca. 16 Teilnehmer um sich auszutauschen. Im Vordergrund stand die Diskussion über die praktische Anwendbarkeit des GWÖ-Konzepts und dessen Nutzen für Unternehmen.

Gespannt lauschten die Bürger*innen, Unternehmer*innen, Selbstständige und Vertreter*innen der Grünen sowie der SPD den Ausführungen von Katharina Partyka. Die intensive Beschäftigung mit dem Bilanzierungsprozess der GWÖ anhand der GWÖ-Matrix 5.0 empfand die Unternehmerin als organischen Changeprozess. Ein großer Nutzen aus Ihrer Sicht sei „der ganzheitliche 360°-Blick auf Ihre Unternehmung, welcher eine Weiterentwicklung in allen Richtungen ermöglicht“, so Katharina Partyla. Anja Zschäck (Leitung Organisation und Marketing/Prokuristin der Firma PRIOR1) die ebenfalls Ihre Organisation GWÖ-bilanziert hat, fügte hinzu: „Durch die sehr detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse konnten wir innovative und nachhaltige Veränderungen anstoßen.“ Der Nutzen für die Umwelt lag demnach auf der Hand als Sie fortführte, dass „sowohl der Geschäftsführer von PRIOR1 als auch fünf weitere Mitarbeiter nun auf den Firmenwagen verzichten und die Bahncard nutzen“.

Am Ende des Abends war vielen Teilnehmern klar, dass auch sie sich in Zukunft im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der GWÖ-Bewegung engagieren werden. Die Gastgeberin Katharina Partyka war sehr zufrieden mit der Veranstaltung und betonte nochmal, dass die GWÖ, ein Wirtschaftssystem das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist, einen vor allem praktischen Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und auch gesellschaftlicher Ebene darstellt.