Schleswig-Holstein Nord

Adelby1 erfolgreich bilanziert

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Am 5. Oktober war es soweit. Adelby 1 konnte aus den Händen von Manfred Jotter und unter dem Geleit von Christian Felber das Testat zur Gemeinwohlbilanzierung in Empfang nehmen. Mit Hilfe der detaillierten Bilanz konnten Stärken und Schwächen identifiziert werden. Einerseits wurde klar, dass ein gemeinnütziges Unternehmen nicht per se optimal agiert und duchaus Verbesserungspotenzial hat. Andererseits resultieren aus jahrelanger Arbeit im sozialen Bereich viele, viele Pluspunkte, und die Bilanz belegt, dass man sich bereits auf einem sehr sehr guten GWÖ-Weg befindet. Durch das umfangreiche Programm des Nachmittags führten Henrike Marks und Heiko Frost, die dem interessierten Publikum außerdem einen tieferen Einblick in den Bilanzierungsprozess gaben.

Zu den geladenen Gästen gehörten neben Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange auch Christian Felber, der in seinem Vortrag das Publikum für die Ideen der Gemeinwohl-Ökonomie zu begeistern wusste. Auch unsere Regionalgruppe bekam die Gelegenheit, sich auf der Bühne und mit einem Informationsstand zu präsentieren. Dafür an dieser Stelle vielen Dank an Adelby 1 und an Anne, die unseren Stand liebevoll gestaltet hat.

Wer Lust hat, der kann sich auf der Homepage von Adelby 1 auch nachträglich noch informieren. Dort findet man unter anderem auch eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung.

Im Anschluss an das offizielle Programm hatten Heiko Frost und Jacob Grünig (die Sprecher unserer jüngst aus der Taufe gehobenen AG Wirtschaft) noch die Gelegenheit, sich mit Christian Felber, Manfred Jotter und einer Handvoll UnternehmerInnen in kleinerer Runde zur Gemeinwohl-Ökonomie im unternehmerischen Kontext auszutauschen. Dabei wurden Fragen aufgeworfen wie: Welche Möglichkeiten haben StartUps für eine GWÖ-Bilanzierung? Wie überzeuge ich meine Mitgesellschafter von der Idee der GWÖ für unser gemeinsames Unternehmen?

Christian und Manfred zeigten sich nach diesem Tag sichtlich beeindruckt von den vielen GWÖ-Aktivitäten bei uns im hohen Norden. Das ist ein schönes Lob und gleichzeitig Ansporn, in diesem Geiste die Bewegung weiter voran zu bringen.